Die Haberkorn Führungswerkstatt als Erfolgsmodell – Führung erleben, nicht trainieren

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Wenn Führungskräfte sich auf echte Entwicklung einlassen, entsteht ein spürbarer Kulturwandel. Genau das ist bei Haberkorn passiert. Mit der „Führungswerkstatt“ wurde ein innovatives Entwicklungsprogramm geschaffen, das junge Führungskräfte stärkt, Teams verbindet und Führung zu einem lebendigen Erfahrungsprozess macht.

Vom Coaching zur Führungswerkstatt – ein Programm wächst mit seinen Teilnehmenden

Was ursprünglich als Führungskräfte-Coaching startete, entwickelte sich zu einem unternehmensweiten Entwicklungsimpuls: der Haberkorn Führungswerkstatt – einem Raum für Lernen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken von Führung. Unter der Leitung von Head-Coach Silke Mimlich durchliefen zwei Gruppen das Programm zwischen November 2023 und Juni 2025 – zunächst am Standort Wolfurt, später mit Teilnehmenden aus ganz Österreich als hybrides Format.

Der Anspruch war von Beginn an klar: keine Standard-Schulung, sondern ein passgenauer Entwicklungsprozess, der sich an den realen Herausforderungen der Führungskräfte orientiert.

Doris Faltner

Ein klarer Rahmen – mit Raum für echte Themen

Die Führungswerkstatt folgte einer klaren Struktur:

Lernen und Entwickeln setzte unmittelbar an der Realität ansetzt: kurze und intensive Gruppen-Coachings, individuelle Einzel-Coachings, kollegiale Beratung sowie Buddy-Work bildeten die Säulen. Ergänzt wurde das Programm durch einen gemeinsamen Kick-off zum Start und ein abschließendes Close-up, bei dem Vorgesetzte und Teilnehmende gleichermaßen eingebunden waren.

Inhaltlich stand nicht ein fixes Curriculum im Vordergrund, sondern das, was die Teilnehmenden tatsächlich beschäftigte. Themen entstanden dort, wo sie gebraucht wurden: aus dem Alltag der Teilnehmenden. Konflikte, Führungsverantwortung, Kommunikation und Selbstmanagement wurden an konkreten Situationen bearbeitet – gemeinsam im Team und mit dem Coach.

Arbeit an realen Fällen – Lernen im Echtzeitmodus

Statt theoretischer Fallbeispiele standen reale Führungssituationen im Mittelpunkt. Konflikte, schwierige Gespräche, Rollenfragen oder Entscheidungsdilemmata wurden gemeinsam bearbeitet – konkret, praxisnah und wirksam.

Karl Svoboda

Austausch auf Augenhöhe – kollegiale Beratung als Kraftquelle

Ein zentrales Element der Führungswerkstatt war der intensive Austausch im Führungsteam. Die Gruppe wurde zu einem geschützten Raum, in dem Unsicherheiten, Fragen und Erfahrungen offen geteilt werden konnten.

Lisa Graf

Die kollegiale Beratung ermöglichte es, voneinander zu lernen und die kollektive Erfahrung der Gruppe gezielt zu nutzen – mit direktem Gewinn für den Alltag.

Buddy-System: Entwicklung im Alltag verankern

Ein weiteres zentrales Element war das Buddy-System. In festen Zweier-Teams begleiteten sich die Führungskräfte gegenseitig, reflektierten Erfahrungen und hielten sich im Alltag „am Ball“. „Das Buddy-System hat mir gezeigt: Führungskräfte teilen ähnliche Herausforderungen. Dieser Austausch begleitet mich bis heute – ein Netzwerk, das inspiriert und stärkt.“, betont Karl Svoboda.

So wurde Entwicklung nicht auf die Coaching-Termine beschränkt, sondern nachhaltig im Führungsalltag verankert.

Wirkung auf mehreren Ebenen

Die Veränderungen blieben nicht unbemerkt. Aus Sicht der Vorgesetzten zeigte sich eine spürbare Entwicklung in Haltung, Auftreten und Zusammenarbeit der Führungskräfte.

Verena Burger

Head-Coach Silke Mimlich betont die Bedeutung der Echtzeit-Fallarbeit und der kollektiven Reflexion als Herzstück moderner Führungskräfteentwicklung: „Die bedeutsamsten Entwicklungsschritte passieren immer dann, wenn reale Situationen im geschützten Rahmen bearbeitet werden. Führung lernt man nicht aus Büchern – sondern in der Interaktion mit Menschen.“

Auch die individuelle Arbeit kam nicht zu kurz: In den Einzel-Coachings konnten persönliche Themen vertieft werden – freiwillig, aber intensiv genutzt.

Benjamin Amort

Nachhaltigkeit durch Kulturentwicklung

Die Führungswerkstatt hat nicht nur einzelne Führungskräfte gestärkt, sondern das gesamte System weiterentwickelt. Auch die Personalabteilung sieht in dem Programm einen wichtigen Hebel für nachhaltige Kultur- und Unternehmensentwicklung:

Theresa Bolter

Fazit: Führung braucht Räume, keine Rezepte

Die Haberkorn Führungswerkstatt zeigt eindrucksvoll, dass echte Entwicklung dann gelingt, wenn Führungskräfte den Mut haben, sich aufeinander und auf den Prozess einzulassen. Lernen und Verändern passiert dort, wo es wehtut – und wo es zugleich am meisten bewirkt: im echten Alltag.

Die Ergebnisse bei Haberkorn bestätigen: Wer Führung als Lern- und Entwicklungsreise versteht, fördert nicht nur Kompetenzen, sondern gestaltet Zukunft. Damit dies auch nachhaltig gestärkt wird, braucht es Entwicklungsräume, in denen Lernen im Alltag verankert ist – und den Mut, Führung gemeinsam weiterzudenken.

Silke Mimlich

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